Dengue-Fieber

Das Dengue-Fieber ist eine hochfieberhafte Viruserkrankung, die durch Mücken auf den Menschen übertragen wird. Hauptverbreitungsgebiete sind Südostasien (vor allem Thailand), Mittel- und Südamerika sowie Afrika. Insgesamt in circa 100 subtropischen und tropischen Ländern außerhalb Europas.

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DiGeorge-Syndrom

Mitte der 1960er Jahre entdeckte der Arzt Angelo DiGeorge, dass eine Reihe von Krankheitssymptomen überdurchschnittlich oft gemeinsam auftritt. Dazu gehören eine Nebenschilddrüsen-Unterfunktion, eine unterentwickelte oder fehlende Thymusdrüse, bestimmte angeborene Herzfehler und eine Lippen- beziehungsweise Gaumenspalte. Dieser Symptomenkomplex erhielt den Namen DiGeorge-Syndrom.

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Down-Syndrom

Das Down-Syndrom ist eine durch eine angeborene Veränderung des Erbmaterials verursachte Störung der geistigen und körperlichen Entwicklung.

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Dreitagefieber

Das Dreitagefieber (Exanthema subitum, Roseola infantum) ist eine häufige, ansteckende, aber harmlose Viruserkrankung, an der vor allem Kinder vor dem vierten Lebensjahr erkranken. Sie heilt folgenlos aus.

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Fieber

Fieber ist ein häufiges und wichtiges Krankheitszeichen (Symptom), welches immer beachtet werden sollte. Man spricht von Fieber, wenn Körpertemperaturen von über 38 Grad Celsius rektal (im Enddarm) gemessen werden. Eine Einteilung des Fiebers erfolgt in Abhängigkeit von der Temperatur:

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Fieber bei Kindern

Was ist Fieber und wie entsteht es? 

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Fieberkrankheiten, hämorrhagische

Hämorrhagische Fiebererkrankungen werden durch Viren verursacht. Gemeinsam ist ihnen eine gesteigerte Blutungsneigung und Fieber. Zurzeit werden etwa 20 verschiedene Erkrankungen dieser Form unterschieden. Die Übertragung der Viren auf den Menschen erfolgt überwiegend durch Tiere. Von besonderer Bedeutung sind hierbei die Arthropoden (Insekten und Spinnentiere) und Nagetiere, selten erfolgt die Infektion über Großsäugetiere. Eine Ansteckung ist bei einigen (zum Beispiel beim Rift-Tal-Virus) auch durch den Genuss infizierter Milch oder den Kontakt mit infizierter Körperflüssigkeit möglich.

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Fieberkrankheiten, seltene hämorrhagische

Hämorrhagische Fiebererkrankungen werden durch Viren verursacht. Diese Virenbesitzen ein tierisches Reservoir, das heißt, sie verweilen im Körper von Tieren und können dann auf den Menschen übergehen.

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Fruktosämie

Bei der Fruktosämie handelt es sich um einen genetisch bedingten Enzymdefekt. Den Betroffenen mangelt es an dem Enzym Aldolase B. Die in der Leber hergestellte Aldolase B hat im Körper die Aufgabe, Fruktose-1-Phosphat in Produkte zu spalten, die dann weiter verstoffwechselt werden können.

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Galaktosämie

Bei der Galaktosämie handelt es sich um einen erblich bedingten Enzymdefekt, in dessen Folge der Körper den Zucker Galaktose nicht mehr richtig verwerten kann. Zum einen befindet sich Galaktose selbst in verschiedenen Nahrungsmitteln, die Hauptquelle ist allerdings die in Milchprodukten enthaltene Laktose (Milchzucker), denn die wird in der Dünndarmschleimhaut in Glukose und Galaktose gespalten.

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Gelbfieber

Gelbfieber ist eine fieberhafte Virus-Krankheit der tropischen Regionen der Erde, die durch Stechmücken übertragen wird. Hauptverbreitungsgebiete sind das tropische Afrika und Südamerika mit Panama.

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Glykogenosen

Als Glykogenosen bezeichnet man eine Gruppe von genetisch bedingten Erkrankungen des Kohlenhydratstoffwechsels. Infolge von angeborenen Enzymdefekten kommt es zu Ablagerung von Glykogen in verschiedenen Organen, die dann zu den typischen Krankheitserscheinungen führen. Glykogen ist die natürliche Speicherform des wichtigsten Energielieferanten des menschlichen Organismus, der Glukose (Zucker), und befindet sich normalerweise vor allem in der Leber und in den Muskeln. Bei Bedarf kann der Körper auf diese Speicher zurückgreifen. Wenn der Blutzucker absinkt, wird in der Leber Glukose aus Glykogen freigesetzt. In den Muskeln kann das Glykogen selbst als Energielieferant benutzt und in den Muskelstoffwechsel eingeschleust werden.

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Grippe

Die Grippe (Influenza) ist eine durch Influenzaviren hervorgerufene Viruserkrankung. Die Influenzaviren kommen in den drei Typen A, B und C vor. Aber nur die beiden Typen A und B sind für den Menschen relevant, der Typ C verursacht beim Menschen allenfalls harmlose Erkrankungen.

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Klinefelter-Syndrom

Unter dem Klinefelter-Syndrom versteht man die Folgen einer Fehlverteilung der Chromosomen, die ausschließlich das männliche Geschlecht betrifft. Normalerweise besteht der Chromosomensatz des Mannes, der in jeder Körperzelle zu finden ist, aus 23 Chromosomenpaaren und den beiden Geschlechtschromosomen X und Y. Da das männliche Y-Chromosom über das weibliche X-Chromosom dominiert, entwickelt ein Embryo mit X- und Y -Chromosom männliche Geschlechtsorgane, es wird also ein Junge. Der männliche Karyotyp, die medizinische Beschreibung der chromosomalen "Ausrüstung", ist 46, XY . Mädchen beziehungsweise Frauen besitzen zwei X-Chromosomen, ihr Karyotyp ist als 46, XX.

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Lassa-Fieber

Das Lassa-Fieber ist eine fieberhafte Viruskrankheit, die in Afrika, insbesondere in den tropischen Regionen Westafrikas vorkommt. Überträger sind Nagetiere (Mäuse, Ratten, Meerschweinchen und andere), die das Virus vor allem mit dem Urin, aber auch in anderen Körpersekreten ausscheiden.

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Leptospirose

Die Leptospirose (Weil-Krankheit) ist eine weltweit verbreitete bakterielle Infektionskrankheit, die von infizierten Tieren auf den Menschen übertragen wird. Meist kommt es zu milden Krankheitsverläufen, die oftmals unerkannt bleiben. Der Erreger heißt Leptospira interrogans.

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Lupus erythematodes

Der systemische Lupus erythematodes (SLE) ist eine chronisch-entzündliche Erkrankung, die durch eine Störung der Immunregulation verursacht wird. Der Begriff "systemisch" besagt, dass das Krankheitsgeschehen den gesamten Organismus betrifft und nicht auf einzelne Organe beschränkt bleibt.

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Lyme-Borreliose

Eine Borreliose, auch Lyme-Borreliose genannt, ist eine durch Zeckenstich übertragene Infektionskrankheit, die Haut, Gelenke, Nervensystem, Auge und Herz betreffen kann. Der Erreger ist das Bakterium Borrelia burgdorferi, benannt nach seinem Entdecker Willi Burgdorfer. In ganz Mitteleuropa, aber auch in Skandinavien, osteuropäischen Ländern sowie in Nordamerika und Australien besteht die Gefahr einer Übertragung. Die Ansteckung mit Borrelien erfolgt meist erst 12 bis 24 Stunden nach dem Zeckenstich. Erstmals wurde die Borreliose in den siebziger Jahren in dem Ort Lyme in den USA beschrieben, daher der Name.

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Malaria

Malaria (Wechselfieber) ist die häufigste Infektionskrankheit der Welt. Sie wird durch bestimmte weibliche Mückenarten (Anopheles-Mücken) auf den Menschen übertragen. Die Erreger der Malaria sind einzellige Lebewesen, so genannte Plasmodien, die zur Gruppe der Parasiten gehören. Hiervon gibt es verschiedene Arten, die auch verschiedene Formen der Malaria verursachen: Malaria tertiana, Malaria quartana und Malaria tropica.

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Masern

Masern zählen zu den typischen Kinderkrankheiten. Sie werden durch Masernviren übertragen, sind weltweit verbreitet und hoch ansteckend. Das Virus hinterlässt eine lebenslange Immunität, das heißt, wer einmal Masern hatte, kann kein zweites mal erkranken. In Deutschland ist die Häufigkeit der Masern in den letzten 30 Jahren aufgrund der Impfung deutlich zurückgegangen. Trotzdem kommt es immer wieder auch zu weiträumigeren Ausbrüchen der Erkrankung.

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Morbus Gaucher

Der Morbus Gaucher ist eine vererbte Fettspeicherkrankheit (Lipidspeicherkrankheit), die durch den Defekt eines lysosomalen Enzyms verursacht wird. Dieses Enzym, die so genannte Beta-Glukozerebrosidase, ist für die Spaltung von Glukozerebrosid in Glukose und Ceramid verantwortlich.

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Mumps

Mumps zählt zu den Kinderkrankheiten und ist eine Virusinfektion. Sie ist gekennzeichnet durch eine schmerzhafte Schwellung der Speicheldrüsen, insbesondere der Ohrspeicheldrüse (Parotisdrüse), in Verbindung mit Fieber. Im Alter von fünf bis neun Jahren kommt sie am häufigsten vor.

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Röteln

Die Röteln gehören zu den klassischen Kinderkrankheiten. Die Rötelnerkrankung wird von Rötelnviren verursacht und geht mit einem typischen Hautausschlag, grippeähnlichen Beschwerden und Lymphknotenschwellungen einher.

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Sarkoidose

Die Sarkoidose (Morbus Boeck) ist eine Systemerkrankung, bei der es zur Bildung von mikroskopisch kleinen Knötchen (Granulomen) kommt. Die Erkrankung ist gekennzeichnet durch eine Vielzahl von Beschwerden, befallen sind aber immer die Lymphknoten. In über 90 Prozent der Fälle manifestiert sich die Erkrankung an der Lunge. Aber auch andere Organe wie Leber, Milz, Herz, Nieren, Haut, Augen oder Nervensystem können betroffen sein.

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Sklerodermie

Die progressive systemische Sklerodermie (PSS) ist eine schwere chronisch-entzündliche Erkrankung des Bindegewebes, die zum rheumatischen Formenkreis gezählt wird. Bedingt durch die Entzündung kommt es zunächst zu einer vermehrten Kollagenbildung. Kollagen ist ein wichtiger Bestandteil des Bindegewebes, und so entsteht eine zunehmende Verdickung und Verhärtung der Haut.

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Ullrich-Turner-Syndrom

Das Ullrich-Turner-Syndrom (kurz: Turner-Syndrom) wird durch eine Veränderung (Anomalie) der Geschlechts-Chromosomen verursacht. Es kommt nur bei Mädchen vor.

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West-Nil-Fieber

Das West-Nil-Fieber ist eine durch das West-Nil-Virus hervorgerufene Infektionskrankheit, die bevorzugt in tropischen und subtropischen Regionen der Erde vorkommt. Sie wird durch verschiedene Stechmücken übertragen. Dabei nehmen die Mücken das Virus vor allem aus Vögeln (Tauben, Krähen) auf und übertragen es anschließend auf den Menschen.

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Windpocken

Windpocken gehören zu den so genannten klassischen Kinderkrankheiten. Diese Infektionskrankheit wird durch ein Virus, das Varizella-Zoster-Virus (VZV), übertragen.

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Krankheiten der Stoffwechsel, Hormonsystem


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Unser Linktipp zum Thema Allergie.
2012-02-22