Addison-Krankheit

Die Addison-Krankheit ist eine Erkrankung der Nebennierenrinde, die zu einem Mangel an den von ihr produzierten Hormonen führt. Die Nebennieren sitzen beidseitig den Nieren auf. Sie bestehen aus einer Rinde und dem Mark.

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Adrenogenitales Syndrom

Das Adrenogenitale Syndrom (AGS) ist eine genetisch bedingte Stoffwechselerkrankung, die mit einer Störung der Hormonbildung in der Nebennierenrinde (NNR) aufgrund eines Enzymmangels einhergeht. Dabei ist die Bildung (Synthese) von Kortisol und Aldosteron gestört.

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Ahornsirupkrankheit

Die Ahornsirupkrankheit ist eine Stoffwechselerkrankung, bei der ein Mangel eines Enzyms vorliegt, das den Abbau bestimmter Aminosäuren (Grundbausteine von Eiweißen) fördert. Dabei handelt es sich um die verzweigtkettigen Aminosäuren Leuzin, Isoleuzin und Valin. Als Folge des Enzymdefekts reichern sich diese Aminosäuren im Blut und im Gewebe stark an.

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Blutfette

Unter Blutfetten (Lipiden) versteht man die so genannten Triglyzeride, das Cholesterin und die Phospholipide.

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Cushing-Syndrom

Das Cushing-Syndrom entsteht durch ein Überangebot an bestimmten Hormonen, den Glukokortikoiden. Glukokortikoide werden in der Rinde der Nebennieren, die den Nieren aufgelagert sind, produziert. Die wichtigsten natürlichen Glukokortikoide, die auch als Glukosteroide oder Steroide bezeichnet werden, sind Kortisol (Hydrokortison), Kortison und Kortikosteron.

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Diabetes mellitus

Der Diabetes mellitus, auch Zuckerkrankheit genannt, ist eine Stoffwechselerkrankung, die mit einer Erhöhung des Blutzuckerspiegels einhergeht. Ursächlich verantwortlich dafür ist ein absoluter oder relativer Mangel des für den Glukosestoffwechsel entscheidend wichtigen Hormons Insulin.

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Fettleibigkeit

Fettleibigkeit bedeutet Übergewicht, also ein über das Normalmaß hinausgehendes Körpergewicht aufgrund eines erhöhten Fettanteiles. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) teilt das Gewicht anhand des Körpermassenindex (Body-Mass-Index; BMI) ein. Der BMI ist der Quotient aus Körpergewicht und dem Quadrat der Körpergröße.

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Fruktosämie

Bei der Fruktosämie handelt es sich um einen genetisch bedingten Enzymdefekt. Den Betroffenen mangelt es an dem Enzym Aldolase B. Die in der Leber hergestellte Aldolase B hat im Körper die Aufgabe, Fruktose-1-Phosphat in Produkte zu spalten, die dann weiter verstoffwechselt werden können.

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Galaktosämie

Bei der Galaktosämie handelt es sich um einen erblich bedingten Enzymdefekt, in dessen Folge der Körper den Zucker Galaktose nicht mehr richtig verwerten kann. Zum einen befindet sich Galaktose selbst in verschiedenen Nahrungsmitteln, die Hauptquelle ist allerdings die in Milchprodukten enthaltene Laktose (Milchzucker), denn die wird in der Dünndarmschleimhaut in Glukose und Galaktose gespalten.

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Glykogenosen

Als Glykogenosen bezeichnet man eine Gruppe von genetisch bedingten Erkrankungen des Kohlenhydratstoffwechsels. Infolge von angeborenen Enzymdefekten kommt es zu Ablagerung von Glykogen in verschiedenen Organen, die dann zu den typischen Krankheitserscheinungen führen. Glykogen ist die natürliche Speicherform des wichtigsten Energielieferanten des menschlichen Organismus, der Glukose (Zucker), und befindet sich normalerweise vor allem in der Leber und in den Muskeln. Bei Bedarf kann der Körper auf diese Speicher zurückgreifen. Wenn der Blutzucker absinkt, wird in der Leber Glukose aus Glykogen freigesetzt. In den Muskeln kann das Glykogen selbst als Energielieferant benutzt und in den Muskelstoffwechsel eingeschleust werden.

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Hepatitis A

Der Begriff Hepatitis bezeichnet allgemein eine Entzündung des Lebergewebes. Wird diese Entzündung durch das Hepatitis-A-Virus hervorgerufen, spricht man von einer Hepatitis A.

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Hepatitis B

Ganz generell bezeichnet der Begriff Hepatitis eine Entzündung des Lebergewebes.

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Hepatitis C

Ganz generell bezeichnet der Begriff Hepatitis eine Entzündung des Lebergewebes. Die Ursache einer Hepatitis C ist in diesem Fall die Infektion mit dem Hepatitis-C-Virus (HCV), von dem es unterschiedliche Subtypen gibt.

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Leberkrebs

Bösartige Neubildungen der Leber bezeichnet man ganz allgemein als Leberkrebs. Entarten die Leberzellen (Hepatozyten) selbst, spricht man vom hepatozellulären Karzinom (HCC). Seltener sind maligne (bösartige) Tumoren der Zellen der Gallengänge in der Leber (cholangiozelluläre Karzinome), noch seltener die so genannten Hepatoblastome, Angiosarkome und undifferenzierten Karzinome.

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Leberverfettung

Die Leber ist das zentrale Verdauungs- und Stoffwechselorgan des Körpers. Sie liegt im rechten Oberbauch direkt unter dem Zwerchfell.

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Leberzirrhose

Die Leberzirrhose ist eine Erkrankung, bei der das normale Lebergewebe durch verschiedene Ursachen zerstört und durch Bindegewebe ersetzt wird. Als Reaktion auf die Zerstörung werden kleine Knötchen mit lebergewebsähnlicher Struktur gebildet, die jedoch die Aufgaben der Leber nicht erfüllen können.

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Morbus Gaucher

Der Morbus Gaucher ist eine vererbte Fettspeicherkrankheit (Lipidspeicherkrankheit), die durch den Defekt eines lysosomalen Enzyms verursacht wird. Dieses Enzym, die so genannte Beta-Glukozerebrosidase, ist für die Spaltung von Glukozerebrosid in Glukose und Ceramid verantwortlich.

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Nebenschilddrüsen-Überfunktion

Die auch als Glandula parathyroidea oder Epithelkörperchen bezeichnete Nebenschilddrüse besteht aus vier einzelnen, etwa erdnussgroßen Drüsen. Sie liegen unmittelbar hinter der Schilddrüse, innerhalb der bindegewebigen Schilddrüsenkapsel, bestehen jedoch aus völlig anderem Gewebe als der namensgebende große "Nachbar".

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Nebenschilddrüsen-Unterfunktion

Die auch als Glandula parathyroidea oder Epithelkörperchen bezeichnete Nebenschilddrüse besteht aus vier einzelnen, etwa erdnussgroßen Drüsen. Sie liegen unmittelbar hinter der Schilddrüse, innerhalb der bindegewebigen Schilddrüsenkapsel, bestehen jedoch aus völlig anderem Gewebe als der namensgebende große "Nachbar".

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Prostatakrebs

Unter Prostatakrebs versteht man die bösartige Entartung von Zellen der männlichen Vorsteherdrüse (Prostata). Der Fachausdruck dafür lautet Prostatakarzinom.

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Prostatavergrößerung

Die benigne Prostatahyperplasie (BPH) ist eine Zunahme von Größe und Gewicht der Vorsteherdrüse Mannes, der Prostata. Diese gutartige Wucherung wird auch als Prostataadenom bezeichnet.

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Schilddrüsen-Entzündungen

Die Schilddrüse (Thyreoidea) ist eine schmetterlingsförmige Drüse, die vorne am Hals unterhalb des Kehlkopfes liegt. Die Schilddrüse nimmt Jod aus dem Blut auf und stellt damit die Schilddrüsen-Hormone Thyroxin (T4) und Tri-Jod-Thyronin (T3) her. Diese Hormone haben wichtige Funktionen für den Stoffwechsel im Körper. Sie steigern den Grundumsatz und den Sauerstoffverbrauch von Geweben, wirken wachstumsfördernd und erhöhen die Empfindlichkeit auf das Stress-Hormon Adrenalin. Entsprechend ist ein ausgewogener Hormonhaushalt an Schilddrüsenhormonen lebenswichtig. Er wird über ein Hormon aus der Hirnanhangsdrüse gesteuert, das so genannte TSH (Thyreoidea Stimulierendes Hormon). Das TSH ist, wie die Schilddrüsen-Hormone T4 und T3, im Blut messbar.

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Schilddrüsenkrebs

Bösartige Tumoren der Schilddrüse (Schilddrüsenkarzinome) machen etwa ein Prozent aller bösartigen Krebserkrankungen aus. Mit zwei bis drei jährlichen Erkrankungen pro 100.000 Menschen in Deutschland ist Schilddrüsenkrebs eher selten. Frauen sind häufiger betroffen als Männer. Allerdings sollte man knotige Veränderungen der Schilddrüse, die recht häufig sind, auf ihre Bösartigkeit bzw. Gutartigkeit untersuchen. Dies geschieht mit Hilfe einer Biopsie. Nur 0,02 bis 0,05 Prozent aller Schilddrüsenerkrankungen stellen sich letztlich als Schilddrüsenkrebs heraus.

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Schilddrüsenüberfunktion

Die Schilddrüse (Glandula thyroidea) ist eine Hormon produzierende Drüse, die aus zwei Schilddrüsen-Lappen und einer diese verbindenden Struktur, dem "Isthmus", besteht. Sie liegt am Hals vor dem Schildknorpel des Kehlkopfes. Normalerweise ist sie wegen der davor liegenden Muskeln nicht zu sehen und nur beim Schlucken tastbar, weil sie sich dann nach oben schiebt. Ist sie vergrößert, spricht man von einer Struma (Kropf).

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Schilddrüsenunterfunktion

Die Schilddrüse (Glandula thyroidea) ist eine Hormon produzierende Drüse, die aus zwei Schilddrüsen-Lappen und einer diese verbindende Struktur, den Isthmus, besteht. Sie liegt am Hals vor dem Schildknorpel des Kehlkopfes. Normalerweise ist sie wegen der davor liegenden Muskeln nicht zu sehen und nur beim Schlucken tastbar (da sie sich dabei nach oben schiebt).

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Struma

Ein Kropf, in der Fachsprache Struma genannt, beschreibt zunächst einmal ganz allgemein die Vergrößerung der im Hals liegenden Schilddrüse. Der Begriff bezeichnet also ein Symptom, das verschiedene Ursachen haben kann.

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Unterzuckerung

Der normale Blutzuckerwert sollte in nüchternem Zustand eine Konzentration von 110 mg/dl (6,1 mmol/l) nicht überschreiten. Fällt er unter 40 mg/dl (2,2 mmol/l), liegt per Definition eine Unterzuckerung (Hypoglykämie) vor. Auch bei einem Blutzuckerwert von bis zu 50 mg/dl (2,77 mmol/l) kann man von einer Hypoglykämie sprechen, wenn zusätzlich typische Zeichen einer Unterzuckerung auftreten, die sich nach Gabe von Glukose rasch bessern. Der Bereich zwischen 50- und 60 mg/dl ist eine Grauzone, solche niedrig-normalen Blutzuckerwerte erreichen auch gesunde Menschen gelegentlich, etwa beim Fasten. Werte Über 60 mg/dl schließen eine Unterzuckerung aus, auch wenn die Symptome dafür sprechen.

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Zyklusstörungen

Die Zyklusstörung der Menstruationsblutung hat verschiedene Formen der Blutungsstörungen, welche generell als Blutungsanomalien bezeichnet werden, die eine Abweichung von der normalen Regelblutung kennzeichnen. Neben Rhythmusstörungen (Oligomenorrhoe, Polymenorrhoe) mit Ausbleiben der Regel, Verschiebung der Periode und Schmierblutung treten auch Typusstörungen wie Amenorrhoe, Hypomenorrhoe, Hypermenorrhoe, Menorrhagie bis hin zu Dysmenorrhoe auf. Hier können Myome, Polypen und entzündliche Erkrankungen der Eierstöcke die Ursache sein. Die meisten Formen der Zyklusstörung lassen sich durch Hormonbehandlung gut beeinflussen, teilweise sind Ausschabungen notwendig. Spaziergänge, eisenhaltige Ernährung und Wärmflaschen können schmerzhafte Regelblutungen mit krampfartigen Unterbauchschmerzen lindern.

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Zirrhose, primär biliäre

Die primär biliäre Zirrhose ist das Spätstadium einer chronischen Erkrankung der Leber- und Gallenwege, der so genannten nicht eitrigen destruierenden Cholangitis.

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Krankheiten der Stoffwechsel, Hormonsystem


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2012-02-22