Neurinome sind gutartige Tumore, die am häufigsten in der hinteren Schädelgrube des Kopfes vorkommen. Sie stammen von den Zellen der so genannten Schwann-Scheiden ab. Diese Scheiden umhüllen Nervenfasern. Neurinome bezeichnet man deshalb auch als Schwannome.
akustikusneurinomUnter einem trockenen Auge versteht man die Folgen einer falschen oder verminderten Benetzung der Augenoberfläche mit Tränenflüssigkeit. Alters- oder krankheitsbedingt und bei chronisch-entzündlichem Reiz kann es auch zur überschießenden Produktion wässriger Tränen kommen.
trockenes-augeDie Augen liegen in der Augenhöhle (Orbita), die aus sieben aneinander grenzenden Schädelknochen gebildet wird. Der Augapfel nimmt nur etwa ein Viertel der Orbita ein, der Rest ist mit Nerven, Muskeln, Gefäßen, Binde- und Fettgewebe gefüllt. Im rückwärtigen Teil verläuft der Sehnerv durch eine Öffnung zu den visuellen Zentren des Gehirns. Insgesamt sechs Augenmuskeln setzen an verschiedenen Punkten des Augapfels an und verleihen ihm eine enorme Beweglichkeit.
augenentzuendungenDie Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus) ist eine der schwerwiegendsten und häufigsten chronischen Krankheiten in den Industrienationen. Etwa acht von hundert Menschen sind davon betroffen, wobei die Zahlenangaben etwas variieren. Der Diabetes mellitus ist eine Stoffwechselstörungen, der der der Körper den Blutzuckerspiegel nicht in den richtigen Schranken halten kann. Das hat Folgen an der verschiedensten Organen des Körpers: Bei dauerhaft erhöhtem Blutzuckerspiegel werden vor allem kleine Blutgefäße geschädigt, und die Durchblutung im gesamten Kreislauf verschlechtert sich. Langfristig führt dies unter anderem zu Schäden an den Nieren, den Nerven, am Herz-Kreislauf-System und am Gehirn.
augenschaeden-zuckerkrankheitFremdkörper nennt man jene Dinge, die sich am oder im Auge befinden, aber nicht zur natürlichen Struktur des Auges und seiner Umgebung gehören. Sie können aus verschiedensten Materialien bestehen, in den unterschiedlichsten Größen auftreten und jeden beliebigen Teil des Auges oder der Augenhöhle betreffen - je nach Verletzungsart und Eintrittspforte.
augenverletzungen-fremdkoerperEin Cholesteatom, ein so genanntes Perlgeschwulst, ist ein gutartiger Tumor, bei dem eine chronisch eitrige Knochenentzündung entsteht, die den Knochen zerstören kann. Bei chronischen Mittelohrentzündungen wird in 60 Prozent aller Fälle ein Cholesteatom diagnostiziert. Die Knocheneiterung schreitet langsam fort und greift die Gehörknöchelchen im Mittelohr und den umgebenden Schädelknochen, das so genannte Felsenbein, an.
cholesteatom-des-mittelohrsUnter dem Begriff Fehlsichtigkeit wird ein ganzes Spektrum von Augen- und Sehproblemen zusammengefasst. Am bekanntesten sind Kurzsichtigkeit und die im Volksmund als Weitsichtigkeit bezeichnete Übersichtigkeit, an der über 20 Prozent der Europäer zwischen 20 und 30 Jahren leiden.
fehlsichtigkeitDer äußere Gehörgang erstreckt sich über drei bis vier Zentimeter und verbindet die Ohrmuschel mit dem Trommelfell. Seine Wand ist mit Haut überzogen und besteht in der äußeren Hälfte aus elastischem Knorpel, innen aus Knochen.
fremdkoerper-im-ohrDer äußere Gehörgang ist etwa drei Zentimeter lang und liegt zwischen Trommelfell und äußerem Ohr.
gehoergangsentzuendungAls Grauen Star bezeichnet man eine Eintrübung der ursprünglich klaren Augenlinse mit nachfolgender Verschlechterung des Sehvermögens. Seine medizinische Bezeichnung "Katarakt" leitet sich von dem griechischen Wort "katarrhaktes" für "herabfallend" her. Damals glaubte man, dass die Trübung durch ein vor dem Auge herabfallendes Häutchen hervorgerufen würde.
grauer-starUnter Glaukom oder Grünem Star werden verschiedene Augenerkrankungen zusammengefasst. Gemeinsames Merkmal ist ein zu hoher Augeninnendruck, der den Sehnerv schädigt. Bei unzureichender Behandlung resultieren daraus Gesichtsfeldausfälle und Erblindung.
gruener-starBeim Hagelkorn (Chalazion) handelt es sich um eine Entzündung der im Augenlid leigenden Meibom-Drüse. Die Entzündung ist nicht infektiös, das heißt sie wird nicht durch Bakterien oder andere Erreger hervorgerufen. In der Regel entsteht das Hagelkorn in Folge einer Verstopfung des Ausführungsganges der Drüse. Es beginnt als mehr oder minder schmerzhafte Entzündung des Augenlides und entwickelt sich innerhalb eines oder weniger Tage.
hagelkornHeuschnupfen gehört zu den allergischen Erkrankungen, das heißt, er wird durch eine Überempfindlichkeit der Nasen- und Rachenschleimhäute gegen bestimmte Substanzen hervorgerufen. Generell basieren Allergien auf einer überschießenden Reaktion des Immunsystems auf bestimmte Fremdstoffe. Beim Heuschnupfen richtet sich diese Reaktion gegen Blütenpollen oder Pilzsporen. Pflanzenpollen sind feinste Körnchen des Blütenstaubs. Jede Pollenart fliegt nur in bestimmten Monaten durch die Luft, dementsprechend treten die durch sie ausgelösten allergischen Reaktionen nur in dieser Zeit auf. Ein Pollenflugkalender informiert den Allergiker über die Flugzeiten der verschiedenen Pollen.
heuschnupfenMan spricht von einem Hörsturz, wenn plötzlich ohne eine erkennbare Ursache eine Hörverschlechterung oder sogar eine Ertaubung eintritt. Ohne erkennbare Ursache bedeutet, dass nachvollziehbare Gründe wie beispielsweise ein Gehörgangspfropf, ein Lärmschaden, Verletzungen des Innenohrs oder ein Tumor als Ursache für die Hörverschlechterung nicht in Betracht kommen. Mediziner sprechen in diesem Fall auch von einem idiopathischen Hörverlust.
hoersturzBei einer Makuladegeneration geht die zentrale Sehschärfe eines Auges ganz oder teilweise verloren. "Makula (lutea)" ist der Fachausdruck für den "gelben Fleck", eine nur wenige Quadratmillimeter kleine Fläche der Netzhaut.
altersabhaengige-makuladegenerationDer Pariser Arzt Prosper Menière beschrieb die Krankheit erstmals Anfang des 19. Jahrhunderts. Bei der nach ihm benannten Menière-Krankheit (lateinisch: Morbus Menière) kommt es zu plötzlichen Anfällen von Drehschwindel mit Übelkeit bis hin zum Erbrechen.
meniere-krankheitAkustische Signale verursachen Schallwellen, die über Ohrmuschel und Gehörgang auf das Trommelfell treffen. Das Trommelfell grenzt den Gehörgang vom Mittelohr ab, das mit Schleimhaut ausgekleidet ist.
akute-mittelohrentzuendungAkustische Signale verursachen Schallwellen, die über Ohrmuschel und Gehörgang auf das Trommelfell treffen. Das Trommelfell grenzt den Gehörgang vom Mittelohr ab, das mit Schleimhaut ausgekleidet ist.
chronische-mittelohrentzuendungNasenbluten kann in jedem Alter auftreten. Häufige Blutungsquelle ist ein oberflächlich gelegenes Venengeflecht im vorderen Bereich der Nasenscheidewand. Auch wenn Nasenbluten oft bedrohlich wirkt, bleibt die verlorene Blutmenge in der Regel klein. Auch hört eine Blutung häufig von alleine wieder auf, was beispielsweise für das wiederholte Nasenbluten bei Kindern typisch ist. Beim Erwachsenen kommt es oft bei Bluthochdruck zu Nasenbluten, weil durch plötzlich ansteigende Blutdruckwerte kleinere Gefäße in der Nasenschleimhaut zerreißen.
nasenblutenDas Gerüst der äußeren Nase besteht aus Knochen und Knorpel. Eine Nasenbeinfraktur, also ein Bruch des knöchernen Nasenbeins (Os nasale), entsteht meist durch stumpfe Gewalt, die direkt von vorne oder von der Seite auf die Nase treffen kann.
nasengeruestfrakturDie Innenräume der Nase sind mit Schleimhaut ausgekleidet. Sie reinigt, erwärmt und befeuchtet die einströmende Atemluft. In jeder Nasenhöhle befindet sich an der seitlichen Wand eine untere, eine mittlere und eine obere Nasenmuschel. Dabei handelt es sich um knöcherne Leisten, die mit einem gefäßreichen Schwellgewebe überzogen sind.
nasenmuschelvergroesserungDer drei bis vier Zentimeter lange äußere Gehörgang verbindet die Ohrmuschel mit dem Trommelfell. Seine mit Haut überzogene Wand besteht in der äußeren Hälfte aus elastischem Knorpel, innen aus Knochen. Am Übergang zwischen knorpeligem und knöchernem Teil ist der Gehörgang leicht abgeknickt und verengt.
ohrenschmalzpfropfBei der Otosklerose handelt es sich um eine durch Umbauprozesse im Ohr ausgelöste Erkrankung, die sich in fortschreitendem Nachlassen der Hörleistung äußert. Beim Hörvorgang verursachen akustische Signale Schallwellen, die über Ohrmuschel und Gehörgang auf das Trommelfell treffen. Das Trommelfell grenzt den Gehörgang vom Mittelohr ab. Der Teil des Mittelohrs, der hinter dem Trommelfell liegt, heißt Paukenhöhle, ein kleiner Hohlraum. Hier befinden sich die drei Gehörknöchelchen Hammer, Amboss und Steigbügel, der auch Stapes genannt wird. Sie sind wie eine Kette hintereinander geschaltet und übertragen den Schall über das so genannte ovale Fenster weiter zum Innenohr.
otoskleroseEin Rhinophym ist eine Erkrankung, die mit einer Vergrößerung der Talgdrüsen (Talgdrüsen-Hyperplasie) im Bereich der Nase einhergeht. Die oft knollenartig erscheinende vergrößerte Nase hat dem Rhinophym im Volksmund die Bezeichnung "Knollennase" eingebracht.
rhinophymRiechzellen finden sich in einem kleinen Bereich im Inneren der Nase, dem Nasendach. Hier werden kleinste Bestandteile aus der Luft aufgenommen und entsprechende Signale von den Nervenzellen an das Gehirn zur Verarbeitung der Geruchseindrücke übermittelt. Der Mensch kann sehr viele verschiedene Duftstoffe unterscheiden. Die Geruchswahrnehmung kann geschwächt sein (Dysosmie) oder ganz fehlen (Anosmie). Als unangenehm und störend wird eine fehlerhafte Wahrnehmung von Gerüchen empfunden (Parosmie).
riechstoerungenDie Sarkoidose (Morbus Boeck) ist eine Systemerkrankung, bei der es zur Bildung von mikroskopisch kleinen Knötchen (Granulomen) kommt. Die Erkrankung ist gekennzeichnet durch eine Vielzahl von Beschwerden, befallen sind aber immer die Lymphknoten. In über 90 Prozent der Fälle manifestiert sich die Erkrankung an der Lunge. Aber auch andere Organe wie Leber, Milz, Herz, Nieren, Haut, Augen oder Nervensystem können betroffen sein.
sarkoidoseAls Schielen (Strabismus) bezeichnet man eine Fehlstellung der Augen durch das Abweichen von der normalen Sehachse. Wird der Strabismus bei Kindern nicht rechtzeitig erkannt und zu spät oder gar nicht behandelt, entwickelt sich eine Sehbehinderung, die später nicht mehr auszugleichen ist.
schielenAlle akustischen Informationen, zum Beispiel Sprache, Musik oder Geräusche, verursachen Schallwellen. Diese werden von der Ohrmuschel aufgefangen, dort und im äußeren Gehörgang gebündelt, treffen dann auf das Trommelfell und versetzen es in Schwingungen. Das Trommelfell, das der Arzt von außen betrachten kann, grenzt den Gehörgang vom Mittelohr ab. Die Paukenhöhle, ein kleiner Hohlraum, ist ein Teil des Mittelohres, der über einen Gang (die so genannte Ohrtrompete) mit dem Rachen verbunden ist und von dort aus auch belüftet wird. Diese Verbindung ist notwendig, um den Luftdruck im Mittelohr ständig dem im äußeren Gehörgang anzugleichen. Andererseits können auf diesem Weg aber auch Infekte des Rachenraums auf das Mittelohr übergreifen.
schwerhoerigkeitDer normale Spracherwerb beginnt im Säuglingsalter und endet ungefähr mit Beginn des Schulalters. Er verläuft im Einzelfall sehr unterschiedlich. Jedes Kind hat sein eigenes Tempo, zum anderen hängt die Sprachentwicklung aber auch von verschiedenen äußeren Faktoren, zum Beispiel von einer zweisprachigen Erziehung oder vom sozialen Status der Eltern, ab.
sprachentwicklungsverzoegerungTinnitus ist der medizinische Ausdruck für Ohrgeräusche oder Ohrensausen. Es handelt sich dabei um die subjektive Wahrnehmung eines Tones oder Geräusches, das heißt, es gibt keinen akustischen Reiz von außen auf das Ohr. Trotzdem hört der Betroffene einen Ton. Objektive Ohrgeräusche hingegen sind auch für den Untersucher wahrnehmbar und messbar. Das Geräusch kann als Pfeifen, Rauschen, Summen oder Zischen auftreten. Viele Betroffene fühlen sich durch die Ohrgeräusche gequält oder bedroht, insbesondere wenn sie länger andauern.
tinnitusDas Trommelfell ist ein Bindegewebshäutchen, das den äußeren Gehörgang von der Paukenhöhle des Mittelohres trennt. Es ist oval bis rund, etwa 0,1 Millimeter dick und hat einen Durchmesser von etwa einem Zentimeter. An den Seiten verwächst es über einen Knorpelring mit dem Schädelknochen.
trommelfellverletzungenDer Aufbau des menschlichen Auges ist vergleichbar mit dem eines Fotoapparates. Hornhaut und Linse entsprechen dabei dem Objektiv, die Pupille der Blende und die Netzhaut dem Film, auf dem das Bild letztlich entsteht.
weitsichtigkeit