Beim frühkindlichen Autismus ist die kindliche Entwicklung tiefgreifend beeinflusst. Insbesondere das Verhalten im Kontakt mit anderen Menschen und die Fähigkeit zur Kommunikation sind beeinträchtigt. Zudem zeigen die Kinder ungewöhnliche, meist sehr eingeschränkte, sich ständig wiederholende Verhaltensmuster und Aktivitäten. Ihre Interessen sind zumeist auf bestimmte Gegenstände und nicht auf Menschen gerichtet.
fruehkindlicher-autismusDas Burnout-Syndrom beschreibt den Zustand des "Ausgebranntseins", der Erschöpfung und der inneren Leere, den vor allem Menschen erleben, die über Jahre hinweg engagiert mit anderen Menschen arbeiteten. Besonders gefährdet sind Beschäftigte in sozialen Berufen wie zum Beispiel Ärzte, Altenpfleger, Krankenschwestern, Lehrer, Priester, Psychologen oder Sozialarbeiter.
burnout-syndromTraurigkeit und Niedergeschlagenheit sind Empfindungen, die alle Menschen im Laufe ihres Lebens erfahren. Oft sind Verluste, private oder berufliche Enttäuschungen oder Misserfolge so belastend, dass sie alle Lebensbereiche negativ beeinflussen. Doch diese Gefühle gehen in der Regel vorbei, machen neuen Empfindungen Platz und die Stimmung hellt wieder auf. Aus medizinischer Sicht handelt es sich dabei nicht um eine Depression, sondern um eine "normale" Reaktion unserer Psyche auf bestimmte Lebensprobleme.
depressionenDie Bulimia nervosa - umgangssprachlich auch als Bulimie oder Ess-Brech-Sucht bezeichnet ist eine ernst zu nehmende Essstörung, auch wenn die Betroffenen oft nicht durch Über- oder Untergewicht auffallen. Einerseits zügeln sie ihr Essverhalten, andererseits erleben sie immer wieder Heißhungerattacken und Essanfälle.
ess-brech-suchtMagersucht ist eine ernsthafte Störung des Essverhaltens, bei der die Betroffenen sich weigern, ihr ohnehin schon niedriges Körpergewicht aufrechtzuerhalten. Der Fachbegriff dafür lautet Anorexia nervosa.
magersucht"Himmelhoch jauchzend, zu Tode betrübt" - so übersetzt der Volksmund die Diagnose manisch-depressive Erkrankung. Die Erkrankung wird in der Fachsprache auch bipolare Störung genannt, da die Betroffenen sowohl depressive als auch manische Phasen erleben, die von gegensätzlichen Symptomen geprägt sind.
manisch-depressive-erkrankungMedizinisch wird das Prämenstruelle Syndrom (PMS) definiert als "regelmäßig in der zweiten Zyklushälfte auftretende, ausgeprägte körperliche und psychische Beschwerden".
praemenstruelles-syndromDer Begriff "schizophren" wird umgangssprachlich häufig für ein Verhalten gebraucht, das in unserer Gesellschaft negativ auffällt, für die Mitmenschen nicht erklärbar ist und gegensätzliche, unvereinbare Aspekte enthält.
schizophrenieSchulverweigerndes Verhalten ist ein relativ häufig beobachtetes Phänomen. Für dieses Verhalten eines Kindes oder eines Jugendlichen kommen verschiedene Gründe in Frage.
schulangstTrauer ist eine normale Reaktion auf zum Beispiel den schwerwiegenden Verlust eines geliebten Menschen, der von großer Gedrücktheit, Freudlosigkeit, teilweise von Mutlosigkeit und depressiven Verstimmungen begleitet ist. Wie die Trauer erlebt und nach außen getragen wird, hängt entscheidend von der Kultur ab und ist häufig auch religiös geprägt. Das Erleben einer großen Bandbreite an Gefühlen von Verzweiflung, Wut oder sogar Gefühllosigkeit ist individuell verschieden und kann unterschiedlich lange andauern. Damit ist die Trauer zunächst keine krankhafte Störung und muss nicht grundsätzlich ärztlich oder psychotherapeutisch behandelt werden. Oft hilft meist schon ein mitfühlendes und partnerschaftliches Gespräch.
abnorme-verlustreaktion