AIDS und HIV

Anfang der 80er Jahre trat in Kalifornien und New York unter homosexuellen Männern eine bis dato unbekannte Erkrankung auf, die sich rasch ausbreitete. Die Betroffenen litten unter Infektionen, die normalerweise bei Menschen mit intakter körpereigener Abwehr nicht vorkommen. Daraufhin begann die US-Gesundheitsbehörde mit einer umfassenden Ursachenforschung, bei der sich herausstellte, dass im Blut der Kranken die Zahl der T-Helferzellen drastisch vermindert war. Da diese Zellen im Immunsystem eine Schlüsselrolle spielen, war klar, dass eine Schwächung der Immunabwehr für das rätselhafte Krankheitsbild verantwortlich sein musste.

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Allergien

Eine Allergie ist eine überschießende Abwehrreaktion des Körpers gegenüber einem oder mehreren Fremdstoffen. Das Abwehrsystem schützt den Menschen vor Schadstoffen und Krankheitserregern, indem es bei Kontakt mit ihnen mit einer sinnvollen Abwehrreaktion antwortet. Darüber hinaus merkt es sich diesen Stoff beziehungsweise Erreger und kann bei erneutem Kontakt schneller und meist auch heftiger reagieren und so den Körper schützen.

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Heuschnupfen

Heuschnupfen gehört zu den allergischen Erkrankungen, das heißt, er wird durch eine Überempfindlichkeit der Nasen- und Rachenschleimhäute gegen bestimmte Substanzen hervorgerufen. Generell basieren Allergien auf einer überschießenden Reaktion des Immunsystems auf bestimmte Fremdstoffe. Beim Heuschnupfen richtet sich diese Reaktion gegen Blütenpollen oder Pilzsporen. Pflanzenpollen sind feinste Körnchen des Blütenstaubs. Jede Pollenart fliegt nur in bestimmten Monaten durch die Luft, dementsprechend treten die durch sie ausgelösten allergischen Reaktionen nur in dieser Zeit auf. Ein Pollenflugkalender informiert den Allergiker über die Flugzeiten der verschiedenen Pollen.

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Legionellose

Die Legionellose ist eine umweltbedingte Infektionskrankheit, die durch bestimmte Bakterien, die Legionellen, ausgelöst wird. Sie äußert sich vor allem bei alten und abwehrgeschwächten Menschen mit einer schweren fieberhaften Erkrankung der Atemwege bis hin zu einer Lungenentzündung.

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Lepra

Lepra ist eine der ältesten Infektionskrankheiten, die durch das Mycobacterium leprae verursacht wird. Lepra kommt weltweit, vor allem aber in tropischen und subtropischen Ländern vor. Man schätzt, dass heutzutage über zwei Millionen Menschen an Lepra leiden, die meisten davon in Asien. In Deutschland ist die Erkrankung weitgehend ausgerottet, es treten aber immer wieder "eingeschleppte" Fälle auf.

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Lupus erythematodes

Der systemische Lupus erythematodes (SLE) ist eine chronisch-entzündliche Erkrankung, die durch eine Störung der Immunregulation verursacht wird. Der Begriff "systemisch" besagt, dass das Krankheitsgeschehen den gesamten Organismus betrifft und nicht auf einzelne Organe beschränkt bleibt.

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Kinderlähmung

Die Kinderlähmung (Poliomyelitis, kurz: Polio) ist eine hochansteckende fieberhafte Virusinfektion, die zu bleibenden Lähmungen oder im schlimmsten Fall zum Tod führen kann. Sie wird durch das zur Gruppe der Enteroviren gehörende Poliomyelitis-Virus, von dem es drei verschiedene Untertypen gibt, ausgelöst. Betroffen sind in erster Linie Kinder, was aber keineswegs heißt, dass nicht auch Erwachsene eine Polio bekommen können.

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Madenwurminfektion

Madenwürmer (Enterobius oder Oxyuris vermicularis) sind Parasiten, die einen anderen Organismus dazu benutzen, um sich selbst zu ernähren. Madenwürmer kommen überall vor, so können sie sich auch im Dickdarm eins Menschen ansiedeln.

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Mallorca-Akne

Der Begriff "Sonnenallergie" beschreibt eine Gruppe von Hautveränderungen, die unter der Einwirkung vonUV- Strahlen auf die Haut entstehen. Eine tatsächliche Allergie gegen Sonnenlicht, bei der es zu einer Antikörperbildung kommt, liegt im biologischen Sinn jedoch nicht vor.

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Pfeiffersches Drüsenfieber

Das Pfeiffersche Drüsenfieber, auch infektiöse Mononukleose genannt, ist eine relativ häufige Viruserkrankung. Verursacher ist das Epstein-Barr-Virus (EBV). Man kann in jedem Alter erkranken, meist sind jedoch Kinder zwischen 4 und 15 Jahren betroffen. Nach Schätzungen zu urteilen, sind in Westeuropa über 95 Prozent der Menschen unter 30 Jahren mit dem Epstein-Barr-Virus infiziert.

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Ringelröteln

Ringelröteln sind eine Infektionskrankheit, die durch Viren (Parvoviren) verursacht wird. Sie tritt im Winter und im Frühjahr gehäuft auf. Die Infektion, die in der Fachsprache Erythema infectiosum heißt, ist durch einen charakteristischen Hautausschlag in Form eines Schmetterlings auf Wangen und Nase gekennzeichnet.

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Röteln

Die Röteln gehören zu den klassischen Kinderkrankheiten. Die Rötelnerkrankung wird von Rötelnviren verursacht und geht mit einem typischen Hautausschlag, grippeähnlichen Beschwerden und Lymphknotenschwellungen einher.

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Salmonelleninfektion

Eine Salmonelleninfektion wird durch bestimmte Bakterien, die Salmonellen, hervorgerufen. Entdeckt hat sie der amerikanische Bakteriologe Daniel E. Salmon, der dann auch als Namensgeber fungierte. Es gibt unterschiedliche Typen von Salmonellen, die im wesentlichen drei verschiedene Krankheiten auslösen:

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Tollwut

Tollwut, auch Rabies oder Lyssa genannt, ist eine durch Viren verursachte Infektionskrankheit.

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Tuberkulose

Die Tuberkulose ist eine weltweit verbreitete Infektionskrankheit, die durch Tuberkelbakterien verursacht wird. Ein Drittel der Menschheit ist mit dem Erreger infiziert, allerdings erkranken nur etwa fünf bis zehn Prozent von ihnen an einer aktiven Tuberkulose.

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Krankheiten der Immunsystem


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Unser Linktipp zum Thema Allergie.
2012-02-22