Arterieller Blutdruck ist der Druck, mit dem das Blut durch die Schlagadern (Arterien) fließt. Er kommt durch die Kraft des Herzens und den Widerstand in den arteriellen Blutgefäßen zustande.
blutdruckabfallBluthochdruck ist eine Erkrankung des Herz-Kreislauf-Systems. Wenn sich das Herz zusammenzieht, wird das Blut in die Arterien gepumpt. Diese Druckwelle kann man auch als Pulsschlag fühlen. Danach entspannt sich das Herz, damit neues Blut in die Herzkammern fließen kann. Dadurch entstehen Veränderungen des Blutdrucks, von denen der obere Wert als systolischer und der untere als diastolischer Blutdruckwert bezeichnet wird. Der Blutdruck wird gemessen in mm Hg (Millimeter Quecksilbersäule).
bluthochdruckAls Endokarditis bezeichnet man eine Entzündung der Herzinnenhaut (Endokard). Das Herz besteht außerdem aus dem Herzmuskel-Gewebe (Myokard) und der Herzaußenhaut (Perikard).
endokarditisBeim Herzinfarkt handelt es sich um eine mangelhafte Durchblutung des Herzens - genauer: von Teilen des Herzmuskels - aufgrund eines plötzlichen Verschlusses eines Herzkranzgefäßes. Ursachen für vorbestehende Verengungen sind so genannte arteriosklerotische Veränderungen in Form von "Plaques" beziehungsweise Fettablagerungen oder "Verkalkungen" in den Gefäßwänden der beiden Herzkranzgefäße (Koronararterien). Die beiden Koronararterien entspringen direkt an der Wurzel der Hauptschlagader (Aorta) und verzweigen sich dann zu immer kleineren Arterien, um auch die letzte Herzmuskelzelle zu erreichen.
herzinfarktFür Menschen, die unter chronischer Herzinsuffizienz leiden, hat die TK im Jahr 2005 in Zusammenarbeit mit der gemeinnützigen Deutschen Stiftung für chronisch Herzkranke das Programm Telemedizin fürs Herz gestartet.
herzinsuffizienzDas Herz besteht aus drei verschiedenen Gewebeschichten. Innen ist es von der Herzinnenhaut, dem Endokard, ausgekleidet. Es folgt die Muskelschicht des Herzens, das Myokard. Von außen wird es von einem Herzbeutel, dem Perikard, umgeben. Das Perikard hat die Funktion, das Herz vor Überdehnung und äußeren Einwirkungen zu schützen.
herzmuskelentzuendung-herzbeutelentzuendungUnter Herzrhythmusstörungen (HRS) versteht man Unregelmäßigkeiten in der Herzschlagfolge.
herzrhythmusstoerungenDie hypertrophische Kardiomyopathie (HCM) ist eine Herzmuskelerkrankung. Sie ist gekennzeichnet durch eine krankhafte Verdickung (Hypertrophie) der Herzmuskulatur unbekannter Ursache. Typisch ist die Verdickung der linken Herzkammer, teilweise sind auch beide Herzkammern betroffen; sehr selten beschränkt sich die Erkrankung auf die rechte Kammer. Die Hypertrophie der verschiedenen Muskelanteile der Herzkammern ist unterschiedlich ausgeprägt, meist ist vor allem die Trennwand zwischen den Kammern verdickt.
hypertrophische-kardiomyopathieDie Blutgefäße in unserem Körper stellen die Transportwege des menschlichen Organismus für im Blut enthaltene und lebensnotwendige Nährstoffe wie zum Beispiel Sauerstoff dar. Taktgeber und Zentrale dieses Versorgungssystems ist das Herz, das zur Aufrechterhaltung einer lebenslangen Pumpfunktion selbst an diese Versorgung angeschlossen ist.
koronare-herzkrankheitDie Sarkoidose (Morbus Boeck) ist eine Systemerkrankung, bei der es zur Bildung von mikroskopisch kleinen Knötchen (Granulomen) kommt. Die Erkrankung ist gekennzeichnet durch eine Vielzahl von Beschwerden, befallen sind aber immer die Lymphknoten. In über 90 Prozent der Fälle manifestiert sich die Erkrankung an der Lunge. Aber auch andere Organe wie Leber, Milz, Herz, Nieren, Haut, Augen oder Nervensystem können betroffen sein.
sarkoidoseUnter dem Begriff Schlaganfall (Apoplex) versteht man eine plötzliche Schädigung des Gehirns in einem umschriebenen Bereich. Diese Schädigung kann entweder durch die Unterbrechung der Gehirndurchblutung oder durch eine Blutung im Gehirn entstehen. In beiden Fällen kommt es zu einem Untergang von Hirngewebe. Durch eine Schwellung in der Umgebung des betroffenen Hirnbezirks kann sich das Krankheitsbild ausweiten. Im Extremfall kann eine Hirnschwellung zum Tod des Patienten führen.
schlaganfall