Adrenogenitales Syndrom

Das Adrenogenitale Syndrom (AGS) ist eine genetisch bedingte Stoffwechselerkrankung, die mit einer Störung der Hormonbildung in der Nebennierenrinde (NNR) aufgrund eines Enzymmangels einhergeht. Dabei ist die Bildung (Synthese) von Kortisol und Aldosteron gestört.

adrenogenitales-syndrom

Blasenentzündung

Eine Blasenentzündung (Zystitis) ist eine akute (spontan auftretende) oder chronische (langsam verlaufende, immer wiederkehrende) Entzündung der Harnblase (der Blasenschleimhaut und evtl. auch der Blasenmuskulatur). Da die Harnblase ein Teil der ableitenden Harnwege ist, zählt sie zusammen mit so genannten asymptomatischen Bakteriurien (Bakterien im Urin, ohne Beschwerden zu verursachen) und der Entzündung des Nierenbeckens (Pyelonephritis) zu den Harnwegsinfektionen.

blasenentzuendung

Brustkrebs

Brustkrebs wird in der medizinischen Sprache Mammakarzinom (Mamma = Brustdrüse, Karzinom = bösartige Neubildung = Krebs) genannt. Der Begriff steht für Krebserkrankungen, die von den Zellen der Brustdrüse ausgehen. Da die Brustdrüse aus einer Reihe verschiedener Zellarten besteht, gibt es verschiedene Formen von Brustkrebs. Sie unterscheiden sich in ihrem biologischen Verhalten, den Diagnosemöglichkeiten und Therapieformen nur unwesentlich voneinander, sodass nachfolgend nur von Brustkrebs beziehungsweise. vom Mammakarzinom die Rede sein wird.

brustkrebs

Eierstockkrebs

Eierstockkrebs ist eine bösartige Erkrankung, bei der sich Zellen der Eierstöcke unkontrolliert vermehren und so einen Tumor (Geschwulst) bilden. Dieser wächst aggressiv und zerstört das angrenzende Gewebe. Außerdem kann der bösartige Tumor Tochtergeschwülste (Metastasen) in anderen Organen bilden. Der medizinische Fachausdruck für Eierstockkrebs ist Ovarialkarzinom.

eierstockkrebs

Eierstock- und Eileiterentzündung

Streng genommen handelt es sich bei der Eileiterentzündung (Salpingitis) und der Eierstockentzündung (Oophoritis) um zwei verschiedene Erkrankungen. In der Realität kommt eine isolierte Entzündung des Eierstocks aber so gut wie nie vor, sondern entsteht in aller Regel aus einer Eileiterentzündung. Umgekehrt ist bei der Eierstockentzündung fast immer der Eileiter mit betroffen. Da beide Erkrankungen zudem noch die gleichen therapeutischen Konsequenzen haben, werden sie in aller Regel unter dem Begriff Adnexentzündung oder Adnexitis zusammengefasst.

eierstockentzuendung-eileiterentzuendung

Eierstockzysten

Zysten sind flüssigkeitsgefüllte Hohlräume im Gewebe, die sich in nahezu allen Geweben und Organen des Körpers bilden können. Typischerweise sind sie von einer Schicht Epithel (Oberflächengewebe) ausgekleidet und von einer Kapsel aus Bindegewebe umgeben. Zysten sind in der Regel harmlos und gutartig. Der flüssige Inhalt der Zyste ist oft mit Gewebeanteilen vermischt und besteht aus Gewebeflüssigkeit, Blut und einem schleimigen Sekret oder Ähnlichem.

eierstockzysten

Einnässen

Die Enuresis ist definiert als "unwillkürlich nächtliches Einnässen bei normaler Blasenfunktion nach dem sechsten Lebensjahr an mindestens zwei Nächten im Monat".

einnaessen

Endometriose

Die Endometriose ist eine Erkrankung, bei der Gebärmutterschleimhaut ähnliches Gewebe außerhalb der Gebärmutterhöhle auftritt. Befallen sind zumeist der Unterbauch (zum Beispiel Bauchfell des Beckens, Eierstöcke, Eileiter, Muskulatur der Gebärmutter, Blase und Darm), seltener auch andere Organe wie beispielsweise die Lunge. Ohne Behandlung kann die Erkrankung bis zum Beginn der Wechseljahre fortschreiten, da die Beschwerden zyklusabhängig auftreten.

endometriose

Epispadie und Hypospadie

Epispadien und Hypospadien sind angeborene Fehlbildungen der Harnröhre. Im Mutterleib kommt es beim Embryo es zu einer Störung des Verschlusses der Harnröhre und deren Längenwachstums. Bei der häufigeren Hypospadie endet die Harnröhre unterhalb (ventral) der normalen Mündungsstelle. Bei der seltenen Epispadie endet die Harnröhre oberhalb (dorsal) dieser Stelle.

epispadie-hypospadie

Feigwarzen

Feigwarzen (Condylomata acuminata) sind gutartige Neubildungen der Haut, die durch Viren (Humane Papillom Viren, HPV) ausgelöst werden.

feigwarzen

Fibroadenom der Brust

Ein Fibroadenom ist ein gutartiger Knoten der Brust. Die Brustdrüse besteht aus Drüsen-, Fett- und Bindegewebe, der Brustwarze, dem Warzenvorhof und aus Haut. Ein Fibroadenom setzt sich aus gewuchertem Drüsengewebe (= Adenom) und umgebendem Bindegewebe (= Fibrom) zusammen.

fibroadenom-brust

Gebärmutterhalskrebs

Der Gebärmutterhals, auch Cervix uteri oder kurz Zervix genannt, ist die Verbindung zwischen dem oberen Ende der Scheide und der Gebärmutter (Uterus) der Frau. Das untere Ende der Zervix, der Muttermund oder auch Portio, ragt zapfenförmig in die Vagina hinein und kann durch Einführen des Fingers in die Scheide getastet werden.

gebaermutterhalskrebs

Gebärmutterkrebs

Das Uteruskarzinom, wie der Gebärmutterkrebs in der Fachsprache heißt, entsteht - im Gegensatz zum Zervixkarzinom (Gebärmutterhalskrebs) - in der Gebärmutter selbst, und hier vor allem im oberen Teil, dem Corpus uteri. Es wird deshalb auch als Korpuskarzinom bezeichnet. Der bösartige Tumor geht vom so genannten Endometrium aus, das ist die Schleimhaut, welche die Gebärmutter (Uterus) innen auskleidet. Daher stammt der gleichzusetzende Begriff Endometriumkarzinom.

gebaermutterkrebs

Glomerulonephritis

Der Begriff Glomerulonephritis ist eine Sammelbezeichnung für Nierenerkrankungen, bei denen es zu entzündlichen Veränderungen an den so genannten Glomeruli, den Nierenkörperchen, kommt. Diese Entzündung wird jedoch nicht direkt durch Krankheitserreger verursacht, sondern durch bestimmte Immunreaktionen.

glomerulonephritis

Gonorrhoe

Gonorrhoe (Tripper) ist eine sexuell übertragbare Krankheit (Geschlechtskrankheit). Sie wird durch Bakterien, die Neisseria gonorrhoeae, auch Gonokokken genannt, ausgelöst. Dem Volksmund ist die Gonorrhoe auch als Tripper bekannt.

gonorrhoe

Harnblasenkrebs

Bösartige Neubildungen der Harnblase bezeichnet man als Harnblasenkrebs. Der Fachausdruck dafür lautet Harnblasenkarzinom. In den meisten Fällen entarten die Schleimhautzellen, das so genannte Urothel. Sie kleiden die Harnblase von innen aus. Man spricht deshalb auch vom Urothelkarzinom.

harnblasenkrebs

Harninkontinenz

Der Harn geht im Säuglingsalter unterbewusst und reflexartig ab. Beim heranwachsenden Kind wird das Wasserlassen zu einem bewussten Vorgang, der schließlich ab dem zweiten bis vierten Lebensjahr einer willentlichen Steuerung unterliegt.

harninkontinenz

Hodenhochstand

Beim männlichen Fetus werden die Hoden zuerst in der Bauchhöhle ausgebildet. Normalerweise wandern sie während der fetalen Entwicklung, manchmal aber auch erst nach der Geburt, abwärts in den Hodensack. Der Fachausdruck dafür lautet Descensus testis (Herabwandern des Hodens).

hodenhochstand

Hodentorsion

Unter einer Hodentorsion versteht man die plötzliche Drehung des Hodens mit dem Samenstrang um die Längsachse. Korrekter ist die Bezeichnung "Samenstrangtorsion". Hierbei kommt es zunächst zu einem Abdrücken der Venen (Abtransport des sauerstoffarmen Blutes) im Samenstrang bei unveränderter Blutzufuhr über die Arterien (sauerstoffreiches Blut).

hodentorsion

Hodentumoren

Im Hoden werden die männlichen Samenzellen (Spermien) gebildet. Die paarig angelegten Geschlechtsdrüsen befinden sich im Hodensack. Gewebewucherungen von Hodengewebe bezeichnet man als Hodentumoren. Gutartige Tumoren nennt man benigne Hodentumoren, eine Krebsgeschwulst im Hoden ist ein bösartiges (malignes) Hodenkarzinom.

hodentumoren

Hydrozele

Die Hydrozele des Hodens, auch "Wasserbruch" genannt, ist eine übermäßige Flüssigkeitsansammlung im Hodensack. Diese Flüssigkeitsansammlung kann verschiedene Ursachen haben.

hydrozele

Myome

Myome sind gutartige Knoten, die in der Muskulatur der Gebärmutter entstehen. Einzeln vorkommende Myome sind selten; häufig finden sich mehrere Knoten in der Gebärmutter, was als Uterus myomatosus (Uterus = Gebärmutter) bezeichnet wird.

myome

Nierenbeckenentzündung

Das harnableitende System besteht aus den beiden Nieren, den Harnleitern, der Harnblase und der Harnröhre. Nachdem das Blut durch die Nieren, die eine Art "Filterstation" bilden, von seinen Abfallprodukten gereinigt ist, fließt der nun entstandene Urin über sammelnde Nierenkelche in das Nierenbecken. Von dort aus wird er weiter über die Harnleiter in die Harnblase transportiert und anschließend über die Harnröhre ausgeschieden.

nierenbeckenentzuendung

Nierenkrebs

Das Nierenzellkarzinom ist ein bösartiger Tumor des Nierengewebes. Mit zwei bis drei Prozent aller Krebserkrankungen ist er relativ selten.

nierenkrebs

Nierensteine und Harnleitersteine

Mehr als zehn Prozent der deutschen Bevölkerung erkranken in ihrem Leben an einem Nierensteinleiden. Männer sind häufiger betroffen als Frauen und Kinder erkranken seltener.

nierensteine-harnleitersteine

Nierenversagen

Unter einem akuten Nierenversagen versteht man ein plötzliche einsetzendes und rasch verlaufendes Versagen der Nierenfunktion.

nierenversagen

Nierenzysten und Zystennieren

Zysten sind flüssigkeitsgefüllte Hohlräume, die sich in nahezu allen Geweben und Organen des Körpers bilden können. Typischerweise sind sie von einer Schicht Epithel (Oberflächengewebe) ausgekleidet und von einer Kapsel aus Bindegewebe umgeben.

nierenzysten-zystennieren

Phimose

Bei der Phimose handelt es sich um eine angeborene oder erworbene Verengung der Vorhaut des Penis, die dadurch nicht beziehungsweise nur unter Schwierigkeiten über die Eichel zurückgezogen werden kann. Die Vorhaut besteht aus einem äußeren Blatt, auf das man schaut, und einem inneren Blatt, das der Eichel anliegt. Der Übergang erfolgt fließend am Ende der Vorhaut. Beide Blätter sind durch wenig zwischenliegendes Gewebe miteinander verbunden. Eine normal weite Vorhaut kann (beim älteren Kind und beim Erwachsenen) problemlos so weit zurück gezogen werden, dass die gesamte Eichel (Glans penis) mit der Kranzfurche (Sulcus coronarius) zu sehen ist. Dabei wird auch das innere Blatt der Vorhaut sichtbar, das meist weniger pigmentiert ist. Die Haut ist dort also heller.

phimose

Pilzinfektion der Scheide

Eine Pilzinfektion der Scheide (Vaginalmykose) ist eine Entzündung von Scheide und/oder Scheideneingang, die überwiegend durch Hefepilze der Gattung Candida albicans hervorgerufen wird.

pilzinfektion-scheide

Prämenstruelles Syndrom

Medizinisch wird das Prämenstruelle Syndrom (PMS) definiert als "regelmäßig in der zweiten Zyklushälfte auftretende, ausgeprägte körperliche und psychische Beschwerden".

praemenstruelles-syndrom

Reizblase

Der Begriff "Reizblase" bezeichnet keine eigenständige Krankheit, sondern lediglich ein Beschwerdebild. Die Betroffenen klagen über einen sehr starken Harndrang und müssen sehr oft Wasser lassen. Dabei sind die Urinmengen jedoch gering. Kann das Dranggefühl nicht mehr unterdrückt werden, kommt es zu einem unwillkürlichen Urinverlust. Diese Form der Inkontinenz (die verloren gegangene Fähigkeit, den Urin zu halten) nennt man Drang-Inkontinenz oder auch Urge-Inkontinenz.

reizblase

Sexualstörungen des Mannes

Unter "Impotenz" wird die Unfähigkeit zur Fortpflanzung (Impotentia generandi) verstanden, im weiteren Sinne auch das Unvermögen, den Beischlaf (befriedigend) auszuüben (Impotentia coeundi).

sexualstoerungen-mann

Syphilis

Syphilis ist eine Infektion, die durch das Bakterium Treponema pallidum ausgelöst wird. Übertragen wir eine Syphilis, auch Lues genannt, in erster Linie durch ungeschützten Geschlechtsverkehr und zählt damit zu den sexuell übertragbaren Krankheiten (Sexually Transmitted Diseases, STD). Der Erreger gelangt über kleine Einrisse der Haut oder Schleimhäute in den Körper.

syphilis

Varikozele

Eine Varikozele ist eine Erweiterung der Venen ("Krampfadern"), die um den Samenstrang verlaufen (Plexus pampiniformis). Sie wird in drei Grade unterteilt:

varikozele

Zyklusstörungen

Die Regel-, Perioden- oder Menstruationsblutung ist das Zeichen eines regelmäßig im Körper ablaufenden Vorgangs.

zyklusstoerungen

Krankheiten der Harnorgane, Geschlechtsorgane


Jucknix.de:
Unser Linktipp zum Thema Allergie.
2012-02-22