Anämie

Laut Definition ist eine Anämie die Verminderung der Konzentration des Blutfarbstoffes (Hämoglobin) und/oder der Anzahl der roten Blutkörperchen (Erythrozyten: Erythrozytopenie). Beim Mann spricht man von einer Blutarmut, wenn der Hämoglobingehalt des Blutes weniger als 13,5 g/dl (Gramm pro Deziliter) beziehungsweise 8,3 mmol/l (Millimol pro Liter) und bei der Frau weniger als 12 g/dl beziehungsweise 7,4 mmol/l pro Liter beträgt.

anaemie

Aneurysma

Unter einem Aneurysma versteht man eine Aussackung einer Arterie. Schlagadern (Arterien), die das Blut vom Herz in die Organe befördern, können sich unter dem ständigen Einfluss des Blutdrucks aufweiten.

aneurysma

Arteriosklerose

Bei der Arteriosklerose handelt es sich um eine langsam fortschreitende Erkrankung der Arterien. Arterien sind diejenigen Blutgefäße, die das in den Lungen mit Sauerstoff angereicherte Blut vom Herzen zu den Organen transportieren. Bei der Arteriosklerose kommt es zu einer zunehmenden Einengung dieser Blutgefäße, vor allem durch krankhafte Ablagerungen an deren Innenwänden.

arteriosklerose

Blutfette

Unter Blutfetten (Lipiden) versteht man die so genannten Triglyzeride, das Cholesterin und die Phospholipide.

blutfette

Blutvergiftung

Der Begriff Sepsis stammt aus dem Griechischen und bedeutet ursprünglich Gärung oder Fäulnis. In der Medizin versteht man unter Sepsis eine schwere Allgemeininfektion, die den gesamten Körper betrifft. Dem Volksmund ist die Sepsis unter dem Begriff Blutvergiftung bekannt.

blutvergiftung

Brucellosen

Brucellosen zählen zu den so genannten Anthropozoonosen. Damit bezeichnet man Infektionskrankheiten, die von Haustieren (Rind, Schwein, Schaf, Ziege, Pferd, Hund, Katze) oder Tierprodukten auf den Menschen übertragen werden. Ausgelöst werden sie durch Bakterien der Gattung Brucella.

brucellosen

Eisenmangelanämie

Bei einer Eisenmangelanämie kommt es zu einer Beeinträchtigung der Blutbildung in Folge eines Mangels an Körpereisen. Dieser kann verschiedene Ursachen haben:

eisenmangelanaemie

Hämangiome

Hämangiome (sog. Blutschwämmchen) sind gutartige Neubildungen der Blutgefäße. Sie lassen sich nach verschiedenen Gesichtspunkten einteilen. Im folgenden Text werden das kapilläre Hämangiom des Neugeborenen, das kavernöse Hämangiom und das eruptive (senile) Hämangiom näher vorgestellt.

haemangiome

Hämophilie

"Hämo-philie" bedeutet wörtlich übersetzt "Blut-neigung". An Hämophilie Erkrankte leiden zeitlebens an einer verminderten Gerinnungsfähigkeit des Blutes. Ursache der Blutungsneigung ist das Fehlen bestimmter Eiweißstoffe, der Gerinnungsfaktoren, die bei der Blutgerinnung das Verkleben von Blutbestandteilen bewirken. Bei der Hämophilie bildet sich ein ungenügend stabiles Blutgerinnsel, das ein verletztes Blutgefäß nicht ausreichend abdichtet. Dies hat verlängerte und komplizierte Blutungen zur Folge, bei denen ein Gesunder nur einen kleinen Bluterguss erleiden würde.

haemophilie

Hodgkin-Lymphom

Der Morbus Hodgkin ist eine bösartige Erkrankung des Lymphsystems (Lymphdrüsenkrebs). Durch eine Veränderung bestimmter Zelltypen erfolgt eine Verdrängung der normalen lymphatischen Zellen (Lymphozyten).

hodgkin-lymphom

Kugelzellenanämie

Eine Anämie, im Volksmund als "Blutarmut" bezeichnet, ist laut Definition die Verminderung der Konzentration des Blutfarbstoffes (Hämoglobin) und/oder der Anzahl der roten Blutkörperchen (Erythrozyten). Beim Mann spricht man von einer Blutarmut, wenn der Hämoglobingehalt des Blutes weniger als 13,5 g/dl (Gramm pro Deziliter) beträgt und bei der Frau, wenn der Hämoglobingehalt weniger als 12 g/dl beträgt.

kugelzellenanaemie

akute und chronische Leukämien

Wörtlich übersetzt bedeutet der aus dem griechischen stammende Begriff Leukämie "weißes Blut". Er ist entstanden, weil manche Leukämiepatienten so viele weiße Blutkörperchen (Leukozyten) besitzen, dass ihr Blut weißlich aussieht.

akute-chronische-leukaemie

Malaria

Malaria (Wechselfieber) ist die häufigste Infektionskrankheit der Welt. Sie wird durch bestimmte weibliche Mückenarten (Anopheles-Mücken) auf den Menschen übertragen. Die Erreger der Malaria sind einzellige Lebewesen, so genannte Plasmodien, die zur Gruppe der Parasiten gehören. Hiervon gibt es verschiedene Arten, die auch verschiedene Formen der Malaria verursachen: Malaria tertiana, Malaria quartana und Malaria tropica.

malaria

Non-Hodgkin-Lymphom

Das lymphatische System ist ein Teil des körpereigenen Abwehrsystems (Immunsystem). Es ist kein einzelnes Organ, sondern bezeichnet das mit seinen Funktionen und Zellen im ganzen Körper verteilte lymphatische Gewebe. Hierzu gehören:

non-hodgkin-lymphom

Pfeiffersches Drüsenfieber

Das Pfeiffersche Drüsenfieber, auch infektiöse Mononukleose genannt, ist eine relativ häufige Viruserkrankung. Verursacher ist das Epstein-Barr-Virus (EBV). Man kann in jedem Alter erkranken, meist sind jedoch Kinder zwischen 4 und 15 Jahren betroffen. Nach Schätzungen zu urteilen, sind in Westeuropa über 95 Prozent der Menschen unter 30 Jahren mit dem Epstein-Barr-Virus infiziert.

pfeiffersches-druesenfieber

Sarkoidose

Die Sarkoidose (Morbus Boeck) ist eine Systemerkrankung, bei der es zur Bildung von mikroskopisch kleinen Knötchen (Granulomen) kommt. Die Erkrankung ist gekennzeichnet durch eine Vielzahl von Beschwerden, befallen sind aber immer die Lymphknoten. In über 90 Prozent der Fälle manifestiert sich die Erkrankung an der Lunge. Aber auch andere Organe wie Leber, Milz, Herz, Nieren, Haut, Augen oder Nervensystem können betroffen sein.

sarkoidose

Venenleiden

Die Venen sind die Blutgefäße, in denen das sauerstoffarme Blut aus dem Körper zum Herzen zurückfließt. Das venöse Blut strömt im Vergleich zum arteriellen in den Schlagadern (Arterien) sehr langsam. Damit das Blut trotzdem entgegen der Schwerkraft nach oben zum Herzen fließt, haben die Venen in regelmäßigen Abständen Klappen. Diese wirken wie ein Ventil und verhindern den Rückfluss des Blutes.

venenleiden

Venenthrombose, tiefe

Venen sind Blutgefäße, die das Blut zum Herzen zurücktransportieren. Bei einer Thrombose gerinnt das Blut und bildet Blutgerinnsel, die das Blutgefäß verstopfen. Es kommt zum Gefäßverschluss. Dies geschieht in mehr als 90 Prozent in den körperfernen (peripheren) Bein- und Beckenvenen, weil dort durch die Schwerkraft der Blutstrom zum Herzen verlangsamt ist.

tiefe-venenthrombose

Verschlusskrankheit, periphere arterielle

Krankhafte Veränderungen der Arterien führen zur Verengung der Gefäße, wodurch auf Dauer immer weniger Blut durch sie fließen kann. Arterien sind diejenigen Blutgefäße, die das Blut vom Herzen zu den Organen transportieren.

periphere-arterielle-verschlusskrankheit

Vitamin-B12-Mangel-Anämie

Vitamin B12 (Cobalamin) spielt eine bedeutende Rolle bei der Blutbildung. Es ist wichtig für die Bildung der DNS (Desoxy-Ribo-Nukleinsäure), dem Träger der Erbinformation. Die Verdoppelung einer Zelle setzt auch die Verdoppelung der DNA voraus. Die Zellteilung in den sich schnell teilenden, unreifen Vorläuferzellen der roten Blutkörperchen im Knochenmark ist bei einem Mangel an Vitamin B12 beeinträchtigt.

vitamin-b12-mangel-anaemie

Krankheiten der Blutsystem, Lymphsystem


Jucknix.de:
Unser Linktipp zum Thema Allergie.
2012-02-22