Bronchiektasen

Die Atemwege leiten die Atemluft vom Nasen-Rachen-Raum in die Lungen. Die sich an den Kehlkopf anschließende Luftröhre teilt sich im Verlauf zunächst in zwei Hauptäste, die Hauptbronchien. Im weiteren Verlauf verästelt sich das System immer feiner wie das Geäst eines Baumes. Schließlich gehen die Atemwege in Form der Lungenbläschen in das eigentliche Lungengewebe über. Hier findet der Gasaustausch statt.

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Akute Bronchitis

Unter einer akuten Bronchitis versteht man die Entzündung der Schleimhäute der Bronchien. Sie wird meist durch Viren (zum Beispiel Rhino-, RS- oder Adenoviren), seltener durch Bakterien hervorgerufen. Die Krankheit ist zwar lästig, insbesondere wegen des quälenden Hustens, verläuft aber in der Regel harmlos und heilt ohne Folgen wieder aus. Auf die leichte Schulter nehmen sollte man eine akute Bronchitis trotzdem nicht. In jedem Fall macht es Sinn, einen Arzt aufzusuchen.

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Chronische Bronchitis

Die chronische Bronchitis ist eine dauerhafte Entzündung der Atemwege. Sie liegt vor, wenn Husten und Auswurf in zwei aufeinander folgenden Jahren über mehr als drei Monate bestehen.

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Diphtherie

Die Diphtherie ist eine Infektionskrankheit, die durch das Gift (Toxin) eines Bakteriums (Corynebacterium diphtheriae) verursacht wird. Es kommt zu einer Entzündung der Schleimhäute vor allem des Rachens, der Mandeln, des Kehlkopfes und der Luftröhre. Seltener sind auch die Bindehaut der Augen, die Nase und die Haut betroffen. Es bilden sich dabei so genannte Pseudomembranen (Beläge) auf den Schleimhäuten.

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Endometriose

Die Endometriose ist eine Erkrankung, bei der Gebärmutterschleimhaut ähnliches Gewebe außerhalb der Gebärmutterhöhle auftritt. Befallen sind zumeist der Unterbauch (zum Beispiel Bauchfell des Beckens, Eierstöcke, Eileiter, Muskulatur der Gebärmutter, Blase und Darm), seltener auch andere Organe wie beispielsweise die Lunge. Ohne Behandlung kann die Erkrankung bis zum Beginn der Wechseljahre fortschreiten, da die Beschwerden zyklusabhängig auftreten.

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Epiglottitis

Bei der Epiglottitis handelt es sich um eine akute Infektion des Kehldeckels (Epiglottis). Verursacht wird die Krankheit in den allermeisten Fällen durch ein Bakterium namens Haemophilus Influenzae Typ B. Sie betrifft vor allem Kleinkinder zwischen dem dritten und siebten Lebensjahr, kann aber grundsätzlich in jedem Alter auftreten, auch bei Erwachsenen. Jungen erkranken etwas häufiger als Mädchen.

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Erkältungskrankheiten bei Kindern

Unter einer Erkältung versteht man im Allgemeinen einen plötzlich auftretenden, meist durch einen Virus verursachten Atemwegsinfekt.

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Fremdkörper-Aspiration

Unter einer Fremdkörper-Aspiration versteht man das Eindringen eines Fremdkörpers in die Atemwege. Der Fremdkörper, wie zum Beispiel eine Erdnuss, ein Geldstück oder ein Spielzeugteil, kann in die verschiedenen Abschnitte der Luftwege gelangen und möglicherweise stecken bleiben.

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Heuschnupfen

Heuschnupfen gehört zu den allergischen Erkrankungen, das heißt, er wird durch eine Überempfindlichkeit der Nasen- und Rachenschleimhäute gegen bestimmte Substanzen hervorgerufen. Generell basieren Allergien auf einer überschießenden Reaktion des Immunsystems auf bestimmte Fremdstoffe. Beim Heuschnupfen richtet sich diese Reaktion gegen Blütenpollen oder Pilzsporen. Pflanzenpollen sind feinste Körnchen des Blütenstaubs. Jede Pollenart fliegt nur in bestimmten Monaten durch die Luft, dementsprechend treten die durch sie ausgelösten allergischen Reaktionen nur in dieser Zeit auf. Ein Pollenflugkalender informiert den Allergiker über die Flugzeiten der verschiedenen Pollen.

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Kehlkopfkrebs

Ein Kehlkopfkrebs ist eine bösartige Tumorerkrankung des Kehlkopfes (Larynx). Der Fachbegriff dafür lautet Larynxkarzinom. Kehlkopfkrebs ist im Vergleich zu anderen Krebserkrankungen selten, jedoch der häufigste bösartige Tumor im Hals-Nasen-Ohren-Bereich. Jedes Jahr erkranken in Deutschland circa 5.000 Menschen daran, drei Viertel davon sind Männer.

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Keuchhusten

Keuchhusten (Pertussis) ist eine ansteckende Kinderkrankheit, die aber auch bei nicht geimpften Erwachsenen auftreten kann. Sie wird durch das Bakterium Bordetella pertussis hervorgerufen.

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Krupp-Syndrom

Das Krupp-Syndrom, medizinisch auch "stenosierende Laryngotracheitis" genannt, ist eine Entzündung der Schleimhäute des Kehlkopfes und der Luftröhre, die meist im Rahmen einer Erkältungskrankheit auftritt. Vielen Eltern ist die Erkrankung unter der älteren Bezeichnung "Pseudo-Krupp" bekannt.

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Legionellose

Die Legionellose ist eine umweltbedingte Infektionskrankheit, die durch bestimmte Bakterien, die Legionellen, ausgelöst wird. Sie äußert sich vor allem bei alten und abwehrgeschwächten Menschen mit einer schweren fieberhaften Erkrankung der Atemwege bis hin zu einer Lungenentzündung.

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Lungenentzündung

Eine Lungenentzündung (Pneumonie) ist eine plötzlich auftretende (akute) oder langsam verlaufende (chronische), unter Umständen immer wiederkehrende Entzündung des Lungengewebes. Betroffen sind das Lungengewebe (Lungenparenchym) und vor allem die Lungenbläschen. Die häufigste Ursache für eine Pneumonie ist eine Infektion mit Bakterien oder Viren. Gefährdet sind insbesondere ältere oder abwehrgeschwächte Menschen, Kranke mit schlechter Lungendurchblutung und starke Raucher.

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Lungenembolie

Eine Lungenembolie ist der Verschluss eines oder mehrerer Blutgefäße, die vom Herzen zur Lunge führen. Der Verschluss entsteht durch Einschwemmung von Blutgerinnseln aus Blutgefäßen des Körpers.

lungenembolie

Lungenemphysem

Die Atemwege leiten die Atemluft vom Nasen-Rachen-Raum in die Lungen. Die sich an den Kehlkopf anschließende Luftröhre teilt sich im Verlauf zunächst in zwei Hauptäste, die Hauptbronchien. In ihrem weiteren Verlauf verästelt sich das System immer feiner wie die Zweige eines Baumes. Die kleinsten Äste sind die terminalen Bronchiolen. Schließlich gehen die Atemwege in Form der Lungenbläschen in das eigentliche Lungengewebe über. Hier findet der Gasaustausch statt.

lungenemphysem

Lungenfibrose

Den bindegewebig-narbigen Umbau des Lungengewebes bezeichnet man als Lungenfibrose. Sie entsteht als Folge immer wiederkehrender oder lang anhaltender (chronischer) Entzündungen des Lungengewebes. Betroffen ist das Lungengewebe, das sich zwischen den Lungenzellen befindet (Interstitium).

lungenfibrose

Lungenkrebs

Die paarig im Brustkorb angelegten Lungen sind Teil des menschlichen Bronchialsystems. Ihre Aufgabe ist die Atmung, das bedeutet, dass der über Mund und Nase durch die Luftröhre eingeatmete Sauerstoff in die Lungenbläschen gelangt und von dort aus zu den lebenswichtigen Organen transportiert wird. Ohne Sauerstoff würde kein Organ funktionieren.

lungenkrebs

Lungenödem

Einen massiven Austritt von Flüssigkeit aus den kleinsten Blutgefäßen der Lunge, den Lungenkapillaren, in das Lungengewebe bezeichnet man als Lungenödem. Die Flüssigkeit stammt aus dem Blut, und wird anfangs in die Zwischenräumen der Zellen des Lungengewebes (Interstitium) abgepresst, später befindet sich die Flüssigkeit auch in den Alveolen (Lungenbläschen) und kann weiter in die Bronchien gelangen.

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Nasenbluten

Nasenbluten kann in jedem Alter auftreten. Häufige Blutungsquelle ist ein oberflächlich gelegenes Venengeflecht im vorderen Bereich der Nasenscheidewand. Auch wenn Nasenbluten oft bedrohlich wirkt, bleibt die verlorene Blutmenge in der Regel klein. Auch hört eine Blutung häufig von alleine wieder auf, was beispielsweise für das wiederholte Nasenbluten bei Kindern typisch ist. Beim Erwachsenen kommt es oft bei Bluthochdruck zu Nasenbluten, weil durch plötzlich ansteigende Blutdruckwerte kleinere Gefäße in der Nasenschleimhaut zerreißen.

nasenbluten

Nasenfurunkel

Furunkel entstehen aus Entzündungen von Haarfollikeln, Teile der Haarwurzeln, die auch Haarbalg genannt werden. Eine solche Entzündung eines Haarbalgs bezeichnet man als Follikulitis. Sie wird durch Bakterien, in der Regel von Eitererregern, den so genannten Staphylokokken, hervorgerufen.

nasenfurunkel

Nasengerüstfraktur

Das Gerüst der äußeren Nase besteht aus Knochen und Knorpel. Eine Nasenbeinfraktur, also ein Bruch des knöchernen Nasenbeins (Os nasale), entsteht meist durch stumpfe Gewalt, die direkt von vorne oder von der Seite auf die Nase treffen kann.

nasengeruestfraktur

Nasenmuschelvergrößerung

Die Innenräume der Nase sind mit Schleimhaut ausgekleidet. Sie reinigt, erwärmt und befeuchtet die einströmende Atemluft. In jeder Nasenhöhle befindet sich an der seitlichen Wand eine untere, eine mittlere und eine obere Nasenmuschel. Dabei handelt es sich um knöcherne Leisten, die mit einem gefäßreichen Schwellgewebe überzogen sind.

nasenmuschelvergroesserung

akute Nasennebenhöhlen-Entzündung

Die Nasennebenhöhlen sind mit Luft gefüllte Hohlräume im knöchernen Schädel. Zu ihnen gehören zwei Stirn-, zwei Kiefer- und Keilbeinhöhlen sowie die Siebbeinzellen zwischen den Augenhöhlen. Die Nebenhöhlen sind mit Schleimhaut ausgekleidet. Kleine Öffnungen und Gänge verbinden die Nebenhöhlen mit der Nasenhöhle. So kann das Sekret, das die Schleimhaut in den Nebenhöhlen produziert, über die Nase in den Rachen abfließen.

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chronische Nasennebenhöhlen-Entzündung

Die Nasennebenhöhlen sind mit Luft gefüllte Hohlräume im knöchernen Schädel. Zu ihnen gehören zwei Stirn-, Kiefer- und Keilbeinhöhlen sowie die Siebbeinzellen zwischen den Augenhöhlen.

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Nasenscheidewand-Verbiegung

Die Nasenscheidewand, das so genannte Nasenseptum, besteht aus Knorpel und Knochenteilen. Sie ist mit Schleimhaut überzogen und teilt die innere Nase in die rechte und linke Nasenhöhle. Hier sollte die Nasenscheidewand mehr oder weniger senkrecht und mittig auf dem Nasenboden stehen.

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Pneumothorax

Die Lunge besteht aus einem rechten und einem linken Lungenflügel. Sie nimmt den größten Teil des Brustkorbes ein. Ihre Aufgabe besteht darin, den Körper mit Sauerstoff zu versorgen und beim Stoffwechsel entstandenes Kohlendioxid abzugeben.

pneumothorax

Riechstörungen

Riechzellen finden sich in einem kleinen Bereich im Inneren der Nase, dem Nasendach. Hier werden kleinste Bestandteile aus der Luft aufgenommen und entsprechende Signale von den Nervenzellen an das Gehirn zur Verarbeitung der Geruchseindrücke übermittelt. Der Mensch kann sehr viele verschiedene Duftstoffe unterscheiden. Die Geruchswahrnehmung kann geschwächt sein (Dysosmie) oder ganz fehlen (Anosmie). Als unangenehm und störend wird eine fehlerhafte Wahrnehmung von Gerüchen empfunden (Parosmie).

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Sarkoidose

Die Sarkoidose (Morbus Boeck) ist eine Systemerkrankung, bei der es zur Bildung von mikroskopisch kleinen Knötchen (Granulomen) kommt. Die Erkrankung ist gekennzeichnet durch eine Vielzahl von Beschwerden, befallen sind aber immer die Lymphknoten. In über 90 Prozent der Fälle manifestiert sich die Erkrankung an der Lunge. Aber auch andere Organe wie Leber, Milz, Herz, Nieren, Haut, Augen oder Nervensystem können betroffen sein.

sarkoidose

Tuberkulose

Die Tuberkulose ist eine weltweit verbreitete Infektionskrankheit, die durch Tuberkelbakterien verursacht wird. Ein Drittel der Menschheit ist mit dem Erreger infiziert, allerdings erkranken nur etwa fünf bis zehn Prozent von ihnen an einer aktiven Tuberkulose.

tuberkulose

Krankheiten der Atmungsorgan


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Unser Linktipp zum Thema Allergie.
2012-02-22